Liebe Züchterinnen und Züchter, liebe Pferdebesitzer und Reiter,
in der letzten Wochen haben wir Ihnen in unserem kleine Foto-ABC mit dem Thema Timing & erste Fotos unseren ersten Tipp zum besseren Fohlenfoto geschickt.
In diesem Newsletter soll es um das Thema Technik & Licht gehen
Jetzt, wo die Fohlen alt genug für ihr erstes Fotoshooting sind, geht es um die Technik und das Licht. Keine Sorge, Sie brauchen keine Profi-Ausrüstung oder ein Foto-Studio. Ein paar kleine Kniffe reichen schon, um tolle Bilder zu bekommen.
Die richtige Ausrüstung
- Handy oder Fotokamera? Beides ist möglich, Hauptsache, das Motiv wird mit einem leichten Telezoom formatfüllend und gut dargestellt.
- Für eine Seitenansicht eines Fohlens oder Pferdes eignet sich ein Querformat besonders gut, denn der Körper ist eher ein Quermotiv – so passt das ganze Tier perfekt ins Bild. Wenn sie ihr Fohlen schräg von vorne fotografieren wollen, sollte natürlich eher das beliebte Hochformat sein.
- Abstand halten: Lieber ein bisschen weiter weg, als das Fohlen abgeschnitten zu fotografieren.
- Versuchen, die Kamera/das Handy möglichst in Waage zu halten. Dann muss man die Bilder vielleicht gar nicht nachbearbeiten.
- Kein Weitwinkelmodus, sondern mit einem leichten Telezoom fotografieren! Sonst verzerren die Perspektiven und die Beine und der Kopf wirken plötzlich riesig oder winzig.
Fokus & Perspektive
- Den Fokus leicht mittig, idealerweise auf Brusthöhe des Fohlens positionieren, so dass das Motiv vollformatig zu sehen ist.
- Auf Augenhöhe mit dem Fohlen sein - wenn nötig, zum Fotografieren in die Hocke gehen – so wirkt das Fohlen stimmig.
Licht & Stimmung
- Natürliches Licht ist am besten. Direkte Sonne kann hart sein (viel Licht = viele Schatten), bringt aber auch den Glanz ins Fell!
- Bewölkt oder sanftes Morgen-/Abendlicht liefern oft die schönsten Ergebnisse
- Ein heller, freundlicher Hintergrund (Wiesen/Felder) in der Ferne (Achtung, da kann eine Belichtungskorrektur nötig sein), wirkt sicher freundlicher, als ein dichter schwarzer Wald im Hintergrund.
Unser kleiner Tipp
- Weniger ist oft mehr: Nicht immer wirken Spielereien mit verspielten Rahmen oder zu starker Bildbearbeitung – Wir plädieren für Natürlichkeit - aber am Ende ist es Geschmacksache.
Zusammengefasst:
- Mit ein bisschen Vorbereitung, dem richtigen Blick auf die Perspektive und den Hintergrund, sowie Ruhe hinter der Kamera, kann man die Fohlen gut in Szene setzen, und das ganz ohne Stress.
Im nächsten Newsletter beschäftigen wir uns mit dem Thema Outfit und kleine Tricks , damit die Fotos wirklich überzeugen.
Auch zu diesem Newsletter haben wir wieder ein kleines Video erstellt. Das findet ihr auf meinem YouTube-Kanal
Herzliche Grüße Ihr Team der Fohlenboerse.de